Schicksale


Story vom: 27.11.2015

„Weil der Hausnotruf nicht funktionierte, musste meine Mutter hilflos sterben“

Trotz ihres hohen Alters versorgte sich Charlotte O. aus Rendsburg noch selbst. Für Notfälle hatte sie beim DRK einen Hausrufnotdienst abonniert, über den sie per Knopfdruck Hilfe organisieren konnte. Doch als die alte Dame nach einem Schwächeanfall den Notruf bediente, landete sie in der Warteschleife und starb hilflos in ihrer Wohnung einen qualvollen Tod. Recherchen gaben, dass der tragische Tod der alten Dame aufgrund eines nicht funktionierenden oder überlasteten Hausnotrufsystems kein Einzelfall ist. So erhebt dann die Familie der Verstorbenen auch schwere Vorwürfe gegen das DRK, den Betreiber des Hausrufnotsystems, mit dem Jahr für Jahr Millionen verdient werden.

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Story vom: 15.07.2015

„Das Meer ist unser Zuhause - seit 60 Jahren“

Die beiden sehen sich nicht nur zum Verwechseln ähnlich, Jürgen und Klaus Müller (beide 78) teilen auch ihre Leidenschaft für die Seefahrt. Als 18-Jährige brachen sie das Gymnasium ab und verließen ihr Elternhaus, um sich den Traum von der Seefahrt zu erfüllen. Beide wurden Kapitäne, Jürgen bei der Marine auf Zerstörern und Fregatten, Klaus als Lotse und auf großen Frachtschiffen. Doch statt ihren Ruhestand an Land zu genießen, blieben beide auf Hoher See. Sie arbeiteten als Kapitäne auf einem Viermast-Kreuzssegler, auf dem die Passagiere Seefahrerromantik mit Luxusurlaub verbinden.

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Story vom: 08.07.2015

Ihre Liebe besiegte den Tod

Der Hausarzt hatte Hermann Suhr nach einem Herzinfarkt für tot erklärt. Sanitäter konnten den damals 71-Jährigen zwar reanimieren, doch nach fünfundsiebzig Minuten Unterversorgung seines Gehirns gab ihm niemand eine Überlebenschance. Dann geschah das Wunder. Nach 21 Tagen erwachte ihr Mann aus dem Koma, seine Ehefrau half ihm - gegen den Widerstand von Ärzten, Medizinischem Dienst und Kassenbürokaten - mit erfolgreichen Therapien und der Kraft ihrer Liebe Schritt für Schritt zurück ins Leben. Heute erfreut sich Hermann einer guten Gesundheit, er führt an der Seite seiner Frau wieder ein eigenständiges Leben.

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Story vom: 03.07.2015

Nach den Tränen kam die Liebe

Volkhard aus Brandenburg wartet auf ein Spenderherz und bekommt Kontakt zu Hildegard in Limburg, die ebenfalls ein Spenderorgan benötigt. Sie tauschen sich aus und machen sich gegenseitig Mut. Hildegard bekommt zwar ein Spenderherz, doch sie stirbt kurz nach der Transplantation. Auch Volkhard stirbt. Seine Witwe Jaqueline und Witwer Georg bleiben in Kontakt, sie geben sich in ihrer Trauer gegenseitig Kraft. Es folgt ein erstes Treffen, sie verlieben sich ineinander und sie heiraten. Eine Geschichte mit Happy-End, bei der wohl zwei Tote im Himmel Regie geführt haben.

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Story vom: 26.06.2015

Eine deutsche Ärztin ist der Engel der gehörlosen Kinder von Sambia

Dr. Uta Fröschl(45) ist Hals-Nasen-Ohrenärztin und stammt aus Berlin. Sie verzichtete auf eine Klinikkarriere in Deutschland, um dort zu arbeiten, wo die Not am größten ist: In Afrika. Für die Christoffel-Blindenmission ging sie nach Sambia, um im „Beit Cure Krankenhaus“ eine HNO-Abteilung aufzubauen. Hier kümmert sie sich aufpferungsvoll um Menschen mit schweren Hörbehinderungen. Auch der 13-jährigen Doreen gab sie das Gehör zurück.

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Story vom: 22.06.2015

„Mir bleibt nur die quälende Ungewissheit“

Auf den ersten Blick sah alles nach einem Suizid aus, als sein Auto nachts verlassen auf der Holtnenauer Hochbrücke in Kiel aufgefunden wurde. Doch hat sich Florian Krüger(25) tatsächlich aus Liebeskummer von der Brücke in den Nord-Ostsee-Kanal gestürzt? Oder hat er seinen Freitod nur vorgetäuscht, um irgendwo ein neues Leben zu beginnen? Davon ist zumindest seine Mutter überzeugt. Denn eine Leiche wurde trotz aufwändiger Suchmaßnahmen nie gefunden.

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