„Eine Grippeimpfung hat mich unheilbar krank gemacht“

Von Rex Schober

Kategorien: Schicksale


Datum: 07.04.2015

Mitten im Gespräch sackte Nadine H.(34) plötzlich zusammen, sogar bei gutem Sex schlief sie unvermittelt ein. Ärzte fanden heraus, dass sie  an Narkolepsie, einer unheilbaren Schlafkrankheit leidet – ausgelöst durch eine unnötige Impfung gegen die Schweinegrippe. Auf BrandZeilen.de berichtet sie über ihr schlimmes Schicksal.

 Anfang 2009 erschütterte die Nachricht einer Virus-Pandemie die Welt. Von Mexico aus verbreitete sich die sogenannte Schweinegrippe, Auslöser war der gefürchtete H1N1-Virus. Bei keiner anderen Grippe zuvor wurden (auf Betreiben der Pharmaindustrie) derartig Angst und Panik geschürt. Unsere (gekauften) Politiker riefen zu Massenimpfungen auf, Milliarden von Steuergeldern wurden für den Impfstoff verpulvert. Die Menschen sollten sich mit einer Impfung vor dem angeblich tödlichen Virus schützen. Doch die weltweite Sterblichkeit nach einer Infektion lag gerade mal bei 0,2 Prozent. Zum Vergleich: In Deutschland sterben pro Jahr etwa 10.000 Menschen an einer 'normalen' Grippe.

Nachdem die Schweinegrippe sehr schnell ihren Schrecken verloren und der Impfstoff seine Haltbarkeitsdauer überschritten hatte, landeten Millionen Ampullen des Medikaments in Verbrennungsanlagen. Eine absolute Impf-Pleite. Obwohl den Bürgern die unbedingte Notwendigkeit der Impfung via Staats- und Konzernmedien regelrecht eingetrichtert wurde, nahmen nur wenige Menschen das kostenlose Impfangebot wahr. Heute weiß man, dass Nichtimpfen sinnvoller war, denn ein echter Impfschutz gegen das Virus ist nicht nachweisbar. Im Gegenteil: Nach und nach kamen die Nebenwirkungen des Impfstoffs ans Licht. Für viele Betroffene hatte  die Schweinegrippeschutzimpfung katastrophale Folgen.

Studien ergaben, dass allein in Skandinavien Hunderte Kinder durch die Nachwirkungen der Impfung unheilbar erkrankten. So sehen es  finnische Gesundheitsbehörden als erwiesen an, dass zwischen der neurologischen Störung 'Narkolepsie', der sogenannten Schlafkrankheit, und der Impfung mit dem Impfstoff 'Pandemrix' ein direkter Zusammenhang besteht. Doch nicht nur in Skandinavien erkrankten Hunderte Kinder und Jugendliche an Narkolepsie. Auch in Deutschland sind viele Menschen betroffen. So wie die junge Altenpflegerin Nadine H. (34), die bis heute mit den schrecklichen Folgen der Impfung kämpft.

Zusammen mit ihrer ganzen Familie ließ sich Nadine gegen die gefürchtete Grippe impfen. „Als ich im Sommer eine Grippe bekam, äußerte mein Arzt den Verdacht, dass ich an der so genannten Schweinegrippe erkrankt sei“, berichtet Nadine. „Ich musste einen Mundschutz tragen, ich bekam eine Woche lang häusliche Quarantäne verordnet.“

Die Nachbarn tuschelten. Nadine hat die gefährliche Schweinegrippe, hieß es hinter vorgehaltener Hand. “Ich bekam regelrechte Panik, denn in den  Medien wurde ja rund um die Uhr vor dieser schlimmen Grippe gewarnt. Wer sich nicht dagegen impfe, hieß es, sei praktisch schon tot. Für meine Familie stand fest, dass wir uns so schnelle wie möglich impfen lassen. Mögliche Nebenwirkungen wie Fieber, gerötete Einstichstellen und leichte Erkältungsanzeichen, schienen harmlos gegenüber den angeblichen tödlichen Gefahren einer Infektion“

Ein Jahr nach der Impfung - die erzeugte Panik hatte sich längst gelegt - zeigten sich bei Nadine unerklärliche Symptome. „Ich war immer öfter hundemüde, immer öfter schlief ich ein, ohne es zu merken. Beim Elternabend oder beim Friseur döste ich einfach ein und beim telefonieren fiel mir der Hörer aus der Hand. Doch auf die Idee, dass ich an einer schweren Krankheit leiden könnte, kam ich nicht.

Erst als sie zum ersten Mal unvermittelt beim Sex einschlief, läuteten bei ihr und ihrem Mann Michael die Alarmglocken. Nadine geht zu ihrem Hausarzt, erklärt ihre ständige Müdigkeit und schildert die unerklärlichen Symptome. Der Arzt schickt sie zu einem Neurologen, ein  EEG wird gemacht, die Spezialisten schließen einen Hirntumor nicht aus, sie können aber nichts finden. Erst als Nadine immer öfter selbst in den unmöglichsten Situationen einschläft, haben die Ärzte eine Vermutung: Ihre Patientin leidet an Narkolepsie, der so genannten Schlafkrankheit. In einem Schlaflabor bestätigt sich der schlimme Verdacht. „Nach Anamnese, Polysomnographie und MSLT haben wir eine Narkolepsie-Kataplexie diagnostiziert, die wir in Zusammenhang mit der Schweinegrippeschutzimpfung sehen. Der Zusammenhang zwischen Schweinegrippeschutzimpfung und Narkolepsie wurde durch Studien belegt.

Diese Diagnose trifft Nadine und ihre Familie wie ein Hammerschlag. „Damit hätte doch niemand gerechnet, und bei der Impfung hat man mich auch nicht auf die Gefahr einer solchen Erkrankung hingewiesen. Durch eine Impfung plötzlich unheilbar krank zu sein, war ein absoluter Schock.“

Die Krankheit und ihre Folgen wiegen schwer, ihr Leben wurde total auf den Kopf gestellt. Nadine ist auf schwere Medikamente angewiesen, eines der Medikamente sorgt dafür, dass die Müdigkeitserscheinungen unterdrückt werden und Nadine wach bleibt. „Bei Gefühlsregungen wie Lachen oder Freude kommt es immer wieder zu so genannten Kataplexien“, erklärt Nadine.  „Dabei versagen die Muskeln und ich sacke von unglaublicher Müdigkeit übermannt, zusammen. Deshalb haben wir sämtliche Tagesabläufe innerhalb der Familie akribisch geplant und für alle Eventualitäten Vorsorge getroffen. Wir leben mit einer aktiven Zettelwirtschaft, ich halte ständig Telefonkontakt zu meinem Mann.  Ich bin oft wie im Halbschlaf und sage Dinge, die man mit wachem Kopf und klarem Verstand nicht sagen würde. Das hört sich dann blöd an, die Gefahr besteht darin, dass die Umwelt mich nicht ernst nimmt. Das geht so weit, dass man mir unterstellt, ich sei doch nur faul, Und das tut dann sehr weh.“

Über ein Narkolepsie-Forum hat Nadine den Alexander S. (29) aus Detmold kennengelernt, der ebenfalls an Narkolepsie erkrankt ist. Bei ihm ist das Leiden angeboren und so dramatisch, dass er bereits Frührentner ist. „Ich habe schreckliche Angst, dass sich die Krankheit bei mir auch so entwickelt“, sagt Nadine. Zum Glück hat sie ihren Mann Michael, der fest an ihrer Seite steht und sich rührend um sie kümmert. Seine Liebe ist für sie wie eine weitere Therapie.

rex.schober@brandzeilen.de

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Interview


Dr. Geert Mayer, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin und Leiter der Hephata-Klinik Schwalmstadt

Besteht ein Zusammehang zwischen der 'Schweinegrippeschutzimpfung' und späterer Erkrankung an Narkolepsie?

Ein Zusammenhang zwischen der Impfung gegen pandemische Influenza 'mit dem Impfstoff Pandemrix und einer späteren Erkrankung an Narkolepsie wird derzeit von europäischen Studien untersucht.


Welchen Einfluss hat ein geschwächtes Immunsystem in Bezug auf eine Narkolepsie-Erkrankung?

Bei Patienten mit Narkolepsie wurde in den letzten Jahren eine Verknüpfung mit mehreren Genen entdeckt, die für das Immunsystem zuständig sind. Bei Infekten oder anderen Prozessen, die eine intakte Immunität erfordern kann diese Verknüpfung zu einer Schwächung der Abwehrprozesse führen, die zu einer leichten bis höhergradigen Zerstörung von sogenannten „hypocretinhaltigen Zellen“ im Gehirn führen kann, wodurch die Narkolepsie ausgelöst wird.


Wie kann eine Narkolepsie-Erkrankung ausgelöst werden?

Eine Narkolepsie-Erkrankung kann nach Infekten wie einer Grippe oder durch Stoffe, die die Immunität schwächen, ausgelöst werden. Voraussetzung hierzu ist fast immer eine genetische „Disposition“.  Ob Zusätze eines Impfstoffes eine Narkolepsie auslösen können oder ob die der Impfung oft vorausgegangene Infektion die Krankheit auslöst ist bis heute nicht mit Sicherheit nachgewiesen.“


Kontakt:

Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin

HEPHATA-Klinik

www.hephata.de 

Email: sekretariat.mayer@hephata.com

Tel.: 06691-18 20 02

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